Filminterviews mit Pilgern am Via Francigena (VIDEO)

Der Via Francigena zeichnet sich sicher dadurch aus, dass er noch entdeckt werden will. Auch wenn das Kartenmaterial schon sehr gut ist, verlangt dieser Weg, die volle Aufmerksamkeit des Pilgers. Und so ist es nicht verwunderlich, das die Pilger über diesen Weg ins schwärmen kommen. Denn jeder ist wirklich stolz diesen Pilger weg für sich erschlossen zu haben. Hier sucht man noch seinen Weg.

Hier haben wir einige Filmausschnitte (Interviews) von Pilger zusammen geschnitten. Wenn SIe diesen Menschen zuhören und zusehen, werden Sie auch spürt was das Pilgern so besonders macht.

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2 Reaktionen zu “Filminterviews mit Pilgern am Via Francigena (VIDEO)”

  • alexandre calmon costa

    It´s very good to know the reality of this pilgrims way, thanks and God bless all the pilgrims……

  • Hermine Stampa-Rabe

    Ich, Hermine Stampa-Rabe, bin die Via Francigena von Canterbury nach Rom gepilgert, habe per Diktiergerät alles festgehalten und zu Hause ein Buch daraus geschrieben: Abenteuer Via Francigena. Zu Fuß von Canterbury nach Rom. ISBN 978-3-86858-359-5. Darin beschreibe ich alles, was ich als Pilgerin sah, erlebte und fühlte, ebenso gebe ich alles Kartenmaterial an, das ich benutzte. Hier eine Rezension meines o.a. Buches von der freiberuflichen Autorin und Lektorin Dagmar Rehberg:
    1.860 km, 24 Stunden Bahnfahrt von Canterbury nach Rom. Allein diese Zahlen würden mich persönlich von einer solchen Reise abschrecken. Doch Hermine Stampa-Rabe, Schleswig-Holsteins kernigste Rentnerin, legte diese Strecke nicht etwa mit der Bahn zurück, auch nicht mit dem Auto oder gar per Flugzeug. Nein, die 1,56 m kleine, zierliche Kielerin machte sich, den Rucksack geschultert und die Wanderschuhe geschnürt, auf den Weg: den Pilgerweg Via Francigena. Nicht zum ersten Mal startete sie ein so großes Abenteuer. Seit sie in Rene gegangen ist, lebt sie ihren Traum. Ihre Abenteuer bei der Durchquerung Nord- und Südamerikas, England und Schottland oder auf dem Jakobsweg und vielem mehr beschreibt sie regelmäßig in ihren Erlebnisberichten. Doch dieses Mal hat sie nicht das vermeidlich bequeme Fortbewegungsmittel ihrer anderen Touren gewählt. Ihr Fahrrad musste zu Hause bleiben, denn diesen Pilgerweg wollte sie zu Fuß bestreiten. In ihrem Buch “Abenteuer Via Francigena” erschienen im Shaker Media Verlag, schildert sie eindrucksvoll ihre Erlebnisse auf der beschwerlichen Reise, auf der sie mehr als einmal zur Basis, dem Stillen ganz einfacher Grundbedüfnisse, zurückgeführt wurde. Sie beschreibt mitreißend, humorvoll, nachdenklich und manches Mal auch schockierend ihren oft beschwerlichen Weg, macht uns verständlich, warum Menschen solche Strapazen auf sich nehmen. Berichtet von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, denen sie begegnet, aber auch von Feindseligkeiten gegenüber den Deutschen im Ausland und nicht zuletzt von den Gefahren, der eine allein reisende Frau ausgesetzt ist. Wir fühlen mit ihr, wenn sie an ihre Grenzen stößt und gesetzte Ziele nicht auf die gewünschte Weise erreicht. Und manchmal fühlt man sich auch in einen alten Heimatfilm versetzt, wenn man sie sich vorstellt, mit Kniebundhosen und Wanderstiefeln, mit Karohemd und schwingenden geflochtenen Zöpfen im Haar, immer ein fröhliches Lied auf den Lippen. Doch am Ende hat sie es geschafft. Der Pilgerpass ist voller Stempel und die Pilgerurkunde hat sie sich redlich verdient. “Abenteuer Via Francigena” ist ein Erlebnisbericht mit vielen wundervollen Bildern, hervorragenden Tipps für Leute, die selbst einmal diese Strecke zurücklegen möchten, und großer Unterhaltung, wenn man so wie ich viel lieber liest und dabei die Füße hochlegt. Doch bei einer so lebendigen Erzählung beginnen dieselbigen selbst beim Lesen zu schmerzen.

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